Nicht nur Hüte und Strumpfhosen: Die überraschenden Kleidungsregeln für royale Frauen

Das britische Königshaus ist für seine Traditionen bekannt. Doch viele Menschen wissen nicht, wie viele unausgesprochene Kleidungsregeln insbesondere für royale Frauen gelten.
1. Hüte gehören zur Tradition
Über Jahrzehnte hinweg waren Hüte ein fester Bestandteil offizieller Auftritte von Queen Elizabeth II. Tatsächlich besaß die verstorbene Königin eine beeindruckende Sammlung für unterschiedlichste Anlässe. Auch heute tragen viele weibliche Royals bei formellen Veranstaltungen häufig Hüte oder Fascinators.
2. Dezente Strumpfhosen gelten als klassischer Standard
Obwohl es keine gesetzliche Vorschrift gibt, gelten hautfarbene Strumpfhosen bei vielen offiziellen Terminen als traditionelle Etikette. Sowohl Catherine, Princess of Wales als auch andere Royals wurden oft mit dieser klassischen Stilwahl gesehen.
3. Dezente Nagelfarben werden bevorzugt
Eine der bekanntesten Mode-Traditionen betrifft die Maniküre. Kräftige oder auffällige Farben sind bei offiziellen Anlässen eher selten. Queen Elizabeth II bevorzugte jahrzehntelang sehr natürliche Farbtöne, was viele spätere Royals ebenfalls übernahmen.
4. Kleidung wird oft für Wind und Wetter angepasst
Viele royale Outfits werden speziell angefertigt, damit sie auch bei starkem Wind elegant sitzen. Tatsächlich berichteten Designer mehrfach, dass gelegentlich kleine Gewichte oder spezielle Stoffe verwendet werden, um unerwünschte Überraschungen zu vermeiden.
5. Handschuhe waren lange ein Symbol königlicher Etikette
Besonders Queen Elizabeth II trug bei zahlreichen öffentlichen Auftritten Handschuhe. Heute wird diese Tradition jedoch deutlich flexibler gehandhabt. Viele moderne Royals verzichten inzwischen regelmäßig darauf.
6. Schwarze Kleidung auf Reisen
Eine eher unbekannte Tradition besagt, dass Mitglieder der königlichen Familie auf Auslandsreisen oft ein schwarzes Outfit im Gepäck haben. Hintergrund ist die Möglichkeit, bei einem unerwarteten Trauerfall angemessen gekleidet zurückzukehren.
7. Die berühmte „Wedge-Heels-Regel“
Laut Medienberichten sollen Keilabsätze bei bestimmten royalen Anlässen eher ungern gesehen worden sein. Diese Regel wurde jedoch nie offiziell bestätigt und wird heute deutlich lockerer ausgelegt.
8. Wiederverwendete Outfits sind inzwischen akzeptiert
Früher erwarteten viele Beobachter bei jedem Auftritt neue Kleidung. Heute wird insbesondere Catherine, Princess of Wales häufig dafür gelobt, Outfits mehrfach zu tragen und bekannte Stücke neu zu kombinieren – ein Ansatz, der oft mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht wird.
Fest steht:
Viele vermeintliche „Regeln“ des Königshauses sind keine offiziellen Vorschriften, sondern langjährige Traditionen. Moderne Royals halten sich oft an einige davon, interpretieren sie jedoch zunehmend auf ihre eigene Weise.